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© 2023 |
CC BY-NC-ND 4.0
Unter stürmischen Wolken
AnfragenIn diesem Bild habe ich bewusst zwei kontrastierende Tiefen gegeneinandergesetzt.
Der obere Teil gehört für mich dem kraftvollen, lebendigen Blau, das ich wie einen atmenden Himmel angelegt habe.
Die weißen, dichten Wolkenmassen reißen das Blau immer wieder auf – sie sollten wirken, als ob sie sich unaufhaltsam bewegen.
Beim Malen spürte ich diese frische, stürmische Energie, deshalb habe ich die kalten Töne so dominant gesetzt.
Der Himmel ist für mich das Herzstück des Bildes: wild, dynamisch und voller Licht-Schatten-Momente.
Ich wollte, dass er den gesamten Raum bestimmt, fast wie eine Naturgewalt, die man nicht ignorieren kann.
Im unteren Bereich habe ich die Tiefe durch Dunkelheit und Textur gestaltet, um ein Gegengewicht zu schaffen.
Der Mittelgrund dagegen wurde bewusst weicher, heller und leicht verschwommen, damit sich der Blick hineinziehen lässt.
So entsteht die räumliche Spannung, die mir wichtig war: ein Dialog zwischen Nähe und Ferne, Ruhe und Sturm.
